In den letzten 10 Jahren haben wir von NOX Logistik im Großraum München weit über 1.000 Umzüge durchgeführt. So wertvoll die (Vor-)Arbeit unserer Kunden dabei auch ist – letztlich sind es fast immer dieselben Fehler, die während des Umzugs Zeit, Nerven und Geld kosten. Grund genug für uns, Ihnen in diesem Beitrag 7 Tipps für den Umzug mit auf den Weg zu geben, die in der Summe ein echter Gamechanger sind! Alle hatten Sie bislang bestimmt nicht auf dem Schirm – wetten?
1. Misten Sie (rechtzeitig!) vor dem Umzug aus
Dass ein Umzug die ideale Gelegenheit zum Entrümpeln ist, ist den meisten Menschen zwar klar. Wie zeitaufwendig richtiges Ausmisten wirklich ist, wird aber immer wieder unterschätzt. Schon allein die Entscheidung darüber, was weggeworfen und was aufbewahrt werden soll, zieht sich oft über viele Stunden hin. Ganz zu schweigen vom Sortieren und der fachgerechten Entsorgung. Zumal für Möbelstücke und Co. in der Regel im Vorfeld ein Sperrmülltermin vereinbart werden muss.
Das Ende vom Lied: Am Umzugstag wird dann doch fast alles mit in die neue Wohnung geschleppt. Das ist mühsam, kostet Zeit und verursacht zusätzliche Kosten – zumindest, wenn Sie sich für ein professionelles Umzugsunternehmen entschieden haben.
2. Packen Sie clever
Meist packen wir Umzugskisten ohne großen Plan. Es wird einfach eingeräumt, was passt – solange, bis die Kiste voll ist. Mit der richtigen Packstrategie dagegen, geht der Umzug viel schneller (und sicherer) über die Bühne. Cleveres Packen bedeutet in erster Linie:
- Entscheiden Sie sich für den richtigen Karton (Standardkarton, Bücherkarton, Gläserkarton, Kleiderboxen).
- Packen Sie schwere Gegenstände zuerst ein.
- Sparen Sie Raum für die Grifflöcher aus.
- Kennzeichnen Sie Ihre Umzugskartons.
Gut zu wissen: Den Best-Practice, wie Sie einen Umzugskarton packen, zeigen wir Ihnen in einem separaten Blogbeitrag.
3. Packen Sie eine „Letzte-und-erste-Nacht"-Kiste
Auch wenn bereits alles gepackt ist: Den Tag vor dem Umzug verbringen Sie in der Regel noch in Ihrer alten Wohnung. Damit Sie hier gut zurechtkommen, empfiehlt es sich, eine separate Kiste mit allen nötigen Gebrauchsgegenständen zu packen. In die Kiste gehören insbesondere:
- Zahnpasta & Zahnbürste
- Seife oder Duschgel/Shampoo
- Hygieneartikel
- eine Rolle Klopapier
- ein Müllbeutel
- Klamotten für 2 Tage
- Snacks
- (Instant-)Kaffee
Übrigens: Nicht nur die letzte Nacht und den letzten Morgen in Ihrer alten Wohnung können Sie sich aus dieser Kiste bedienen. Auch in der ersten Nacht bzw. am ersten Morgen in der neuen Wohnung leistet die „Letzte-und-erste-Nacht"-Kiste gute Dienste.
4. Diebstahlschutz: Nummerieren statt beschriften
Um Umzugskartons besser zuordnen zu können, ist eine passende Beschriftung empfehlenswert. Letztere hat allerdings auch Nachteile. Immerhin bleibt der eine oder andere Karton im Umzugsstress gerne auch mal für einige Minuten unbeaufsichtigt auf der Straße stehen. Beschriftungen wie „Elektronik-Gadgets" oder „Designer-Klamotten" allerdings ziehen Langfinger geradezu magisch an.
Unser Tipp: Beschriften Sie Ihre Umzugskartons nicht, sondern nummerieren Sie diese. Auf einem separaten Blatt Papier (alternativ gerne auch auf dem Handy) ordnen Sie der jeweiligen Nummer dann eine eindeutige Beschriftung zu. Zum Beispiel:
- 1 – Küche: Kaffeemaschine & Instantkaffee
- 7 – Kinderzimmer: Spielzeug
- 14 – Wohnzimmer: Tabletts, Ladekabel, Elektronik-Gadgets
- 21 – Schlafzimmer: Marken-Klamotten
Auf diese Weise können Sie Ihre Umzugskartons jederzeit problemlos zuordnen, von außen sind jedoch keine Rückschlüsse auf den Inhalt möglich.
5. Bei Demontagen: Kleben Sie Schrauben direkt an das Möbelstück
Seien es Kleiderschränke, Sideboards, Betten oder Küchen-Unterschränke: Die meisten Möbelstücke werden im demontierten Zustand transportiert. Das Problem: Wie von Geisterhand verschwinden immer wieder einige der für den Wiederaufbau benötigten Schrauben während des Transports. Oder – auch nicht besser – alle Schrauben und Kleinteile werden in einer separaten Kiste gesammelt und müssen in der neuen Wohnung mühsam zusammengesucht werden.
Besser ist es sämtliche Schrauben verlustsicher einem konkreten Möbelstück zuzuordnen. Am einfachsten geht das, wenn Sie alle Schrauben, Verbindungsstücke und Scharniere in einen Druckverschlussbeutel packen und diesen mit Panzerband an ein Teil des Möbelstücks kleben.
6. Denken Sie an Halteverbotszonen – an beiden Adressen!
Gerade, wenn Sie in den städtischen Gebieten Münchens leben, sind Halteverbotszonen während des Umzugs essenziell. Denn müssen Sie den Transporter zwei Straßen weiter parken, zieht sich der Umzug ganz schön in die Länge – und wird extrem kraftraubend. Ganz wichtig dabei: Denken Sie daran, für beide (!) Adressen Halteverbotszonen zu beantragen.
7. Entscheiden Sie sich für die richtigen Umzugshelfer
Ob ein DIY-Umzug oder ein Profi-Umzug die bessere Wahl ist, hängt maßgeblich von Ihrem Budget, den Anforderungen an Ihren Umzug und Ihren individuellen Vorlieben ab. Denn längst nicht immer ist es die beste Wahl, Freunde als Umzugshelfer einzuspannen. Insbesondere, wenn Sie wenig Zeit mitbringen, Wert auf einen versicherten Transport legen, sperrige Möbel durch enge Treppenhäuser transportieren müssten oder besondere Anforderungen (z.B. aufwendige (Küchen-)Demontagen) haben, ist eine professionelle Umzugsfirma in der Regel die bessere Wahl.
Gut zu wissen: Entscheiden Sie sich für NOX Logistik, profitieren Sie von folgenden Punkten:
- fairer Preis
- schnelle, effiziente und sichere Umzüge
- Termintreue
- professionelle Verpackung
- versicherter Umzug (Haftpflicht- und Transportversicherung)
- (De-)Montagen – bei Bedarf von geschulten Küchenmonteuren
- Entrümpelungen auf Wunsch
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