Die späte Kündigung beschert Ihnen zwei Monate doppelte Mietzahlungen. Kurzfristig will sich einfach kein seriöses Umzugsunternehmen finden lassen. Und von funktionierendem WLAN können Sie beim Einzug nur träumen. Ein Umzug kann die Nerven bis zum äußersten strapazieren. Muss er aber nicht. Denn mit der richtigen Vorbereitung geht alles ganz entspannt über die Bühne. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Umzug richtig planen – in 7 Schritten.
1.) 5-3 Monate vor dem Umzug: Urlaub beantragen
Selbst wenn Sie professionelle Unterstützung durch ein Umzugsunternehmen in Anspruch nehmen, kostet ein Umzug Zeit. Neben dem Umzugstag selbst braucht es in der Regel mehrere Tage – bei größeren Wohnungen auch Wochen – bis die neue Wohnung fertig eingerichtet ist. Rund um Ihren Umzug sollten Sie daher unbedingt Urlaub beantragen – und zwar möglichst frühzeitig.
Übrigens: Ziehen Sie aus beruflichen Gründen um, steht Ihnen gesetzlich ein weiterer Urlaubstag zu!
2.) 3 Monate vor dem Umzug: Wohnung kündigen
Die eigentliche Umzugsplanung beginnt mit der Kündigung der eigenen Wohnung. Denn viele Mieter haben gar nicht auf dem Schirm, dass die Kündigungsfrist stolze 3 Monate beträgt. Und zwar unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses. Wer nicht doppelt Miete zahlen möchte, sollte daher an eine rechtzeitige Kündigung denken. Und auch die Suche nach geeigneten Nachmietern, die womöglich die eigene Küche übernehmen können, nimmt meist mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch.
3.) 3-2 Monate vor dem Umzug: Passendes Umzugsunternehmen finden
Unterstützung durch Freunde und Familie ist schön und gut. In den meisten Fällen ist ein seriöses Umzugsunternehmen aber die bessere Option. Schon allein aus Haftungsgründen. Denn private Helfer, die Ihnen eine reine Gefälligkeit erweisen, haften nicht, wenn beim Umzug etwas zu Bruch geht. Und das kann richtig ins Geld gehen. Umso wichtiger ist es, ein Umzugsunternehmen zu finden und einen Umzugstermin abzustimmen. Zumal ein Umzug mit einem erfahrenen Dienstleister auch schneller über die Bühne geht. Auch die Einrichtung von Halteverbotszonen oder die Organisation von Möbelaufzügen übernimmt die Umzugsfirma für Sie. Dabei gilt: Je früher, desto besser. Nicht immer sind kurzfristige Kapazitäten verfügbar.
Gut zu wissen: Entscheiden Sie sich für Nox Umzug, ist Ihr Umzugsgut vollumfänglich versichert. Unsere Haftpflichtversicherung greift bis 3 Millionen Euro. Unsere Transportversicherung bis 250.000 Euro. Weitere Zusatzversicherungen sind möglich.
4.) 2 Monate vor dem Umzug: Verträge kündigen und neu abschließen
Spätestens zwei Monate vor dem Umzug sollten Sie bestehende Verträge – z.B. zu Telefon, Kabel und DSL – checken und kündigen. Möchten Sie auch an Ihrem neuen Wohnort vom bestehenden Anbieter versorgt werden, ist eine Kündigung oftmals nicht erforderlich. Der Umzug muss aber in jedem Fall angezeigt werden. Falls Sie wechseln wollen, sollten Sie frühzeitig einen neuen Vertrag abschließen. Das gilt auch für Ihren Energieversorger.
5.) 2 Wochen vor dem Umzug: Vorbereitungen treffen
So langsam wird es ernst. Nur noch zwei Wochen bis zum Umzug. Um keine wichtigen Briefe zu verpassen, können Sie bereits jetzt Ihren Nachsendeauftrag bei der Post aufgeben. Haben Sie bereits die Schlüssel für die neue Wohnung, können Sie vor Ort bereits Renovierungsvorbereitungen treffen (z.B. Abmessungen vornehmen oder Wände streichen).
6.) 1 Woche vor dem Umzug: Umzugskartons packen und ggf. Möbel demontieren
Es empfiehlt sich, spätestens eine Woche vor dem Umzug mit dem Packen zu beginnen:
- Sortieren Sie Klamotten.
- Packen Sie Umzugskartons.
- Demontieren Sie Möbel (sofern Ihr Umzugsunternehmen die Demontage nicht übernimmt).
Wichtig: Denken Sie daran, jede gepackte Umzugskiste eindeutig zu beschriften. So ersparen Sie sich beim Auspacken viel Arbeit.
Und auch in Ihrer alten Wohnung können Sie jetzt nötige Schönheitsreparaturen vornehmen (z.B. Löcher in den Wänden schließen), sodass diese sauber übergeben werden kann.
7.) Tag des Umzugs: dokumentieren und dirigieren
Gerade in Altbauwohnungen sind kleinere Schäden im Treppenhaus keine Seltenheit. Damit diese vom Vermieter nicht fälschlicherweise Ihrem Umzug angelastet werden, sollten Sie Vorschäden rechtzeitig protokollieren – spätestens am Umzugstag. Außerdem empfiehlt es sich, einen Plan der Wohnung zu erstellen und im Eingangsbereich aufzuhängen. So wissen die Umzugshelfer von Beginn an, wo welche Kartons und Möbelstücke hin müssen. Ihnen erspart das viel Arbeit.
Haben Sie Fragen zur Umzugsplanung oder benötigen Sie professionelle Unterstützung? Unsere Experten von Nox Umzug beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.