Sie wollen Ihre Wohnung selbst entrümpeln? Kein Problem. Die einzigen Dinge, die Sie benötigen: Zeit und Durchhaltevermögen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim Ausmisten und Entrümpeln am besten vorgehen – in insgesamt sechs Schritten!
1.) Reservieren Sie feste Zeiten für die Entrümpelung
Sofern es nicht gerade um eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung geht, ist die vollständige Entrümpelung einer Wohnung keine Sache von wenigen Tagen. Selbst ein ganzes Wochenende reicht oft nicht aus, um vollständig auszumisten. Dieser vergleichsweise hohe Zeitaufwand wirkt meist demotivierend. Umso wichtiger ist es, dran zu bleiben. Das klappt wesentlich besser, wenn Sie einen Plan haben, an den Sie sich halten können. Am besten reservieren Sie sich daher wöchentlich feste Zeiten, sodass das regelmäßige Entrümpeln in den nächsten Wochen Teil Ihrer Alltagsroutine wird. Mögliche Zeiten könnten sein:
- Montag: 17:00 bis 19:00 Uhr
- Donnerstag: 18:00 bis 20:00 Uhr
- Samstag: 13:00 bis 17:00 Uhr
Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie Schritt für Schritt mit der Entrümpelung vorankommen.
2.) Halten Sie sich an die „5-Kisten-Strategie“
Die größte Herausforderung beim Ausmisten ist es, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Hierbei hilft die „5-Kisten-Strategie“. Dabei sortieren Sie sämtliche Gegenstände in 5 Kategorien:
- Behalten: Alle Gegenstände, die Sie wirklich nutzen, kommen in die „Behalten“-Kiste. Gleiches gilt für Gegenstände mit sentimentalem Wert.
- Verkaufen: Alle Gegenstände, die Sie verkaufen können oder wollen (z.B. auf Flohmärkten oder bei kleinanzeigen.de) sortieren Sie ebenfalls separat. Seien es Möbelstücke oder Bücher. Wichtig: Als Faustregel gilt: Was sich nicht innerhalb von 6 Wochen verkaufen lässt, wandert auf den „Verschenken“- oder „Spenden“-Stapel.
- Verschenken: In Ihre „Verschenken“-Kiste kommen alle Gegenstände, die Sie zeitnah verschenken möchten – z.B. an Freunde oder Verwandte.
- Spenden: Viele Haushaltsgegenstände lassen sich problemlos spenden. Möbel in gutem Zustand können Sie bei einem Sozialkaufhaus abgeben. Kleider zur Altkleidersammlung bringen. Und Bücher zum nächsten öffentlichen Bücherschrank.
- Wegwerfen: Alles, was nicht in die oben genannten Kategorien passt, wird gnadenlos weggeworfen.
3.) Misten Sie von innen nach außen aus
Es hat sich bewährt, zunächst das Innere von Schubladen, Schränken, Kommoden und Co. auszumisten, bevor es an alle offen sichtbaren Dinge geht. Das hat gleich zwei Gründe: Zum einen ist es leichter, zunächst eine Schublade auszumisten als ein ganzes Zimmer – Sie bleiben also motivierter. Zum anderen schaffen Sie so Raum für Gegenstände, die noch keinen festen Platz im Zimmer haben. Das ist insbesondere dann relevant, wenn Sie Ihre Münchener Wohnung weiterhin bewohnen möchten. Handelt es sich dagegen um eine Entrümpelung nach einem Todesfall, reicht es, strukturiert Raum für Raum vorzugehen.
4.) Arbeiten Sie sich Raum für Raum vor
Wer die gesamte Wohnung auf einmal entrümpeln möchte, verliert schnell den Überblick. Wesentlich zielführender ist es, sich Raum für Raum vorzuarbeiten. Misten Sie beispielsweise zunächst Ihr Schlafzimmer aus und machen Sie sich dann an die Entrümpelung des Wohnzimmers. Auf diese Weise sehen Sie schnell Fortschritte – und Sie vermeiden, dass sich Gegenstände im Zuge der Entrümpelung in der ganzen Wohnung verteilen.
5.) Vereinbaren Sie Sperrmülltermine bzw. lassen Sie einen Container kommen
Um sperrige Gegenstände loszuwerden, ist es sinnvoll, frühzeitig Sperrmülltermine zu vereinbaren. Gerade bei größeren Wohnungen und einer eher langsamen, kontinuierlichen Entrümpelung, empfiehlt sich dagegen die Miete eines Containers. Mit welchen Kosten Sie dabei im Großraum München rechnen müssen, lesen Sie im verlinkten Blogbeitrag.
6.) Organisieren Sie ggf. einen Möbellift
Gerade in Mehrfamilienhäusern der Münchener Innenstadt sind enge Treppenhäuser keine Seltenheit. Sperrige Möbelstücke lassen sich – wenn überhaupt – nur mühsam aus den oberen Stockwerken auf die Straße transportieren. In Fällen wie diesen empfiehlt sich die Anmietung eines Möbellifts mit Liftführer.